1. Treffen 2013 des Solidaritätskomitees

Das erste Treffen im neuen Jahr findet statt am

15. Januar 2013
18:00 Uhr
St. Elisabeth, Jülicher Straße, Ecke Blücherplatz

Interessierte sind wie immer herzlich willkommen!


3 Antworten auf „1. Treffen 2013 des Solidaritätskomitees“


  1. 1 D. Westphal 26. Dezember 2012 um 9:24 Uhr

    Ich bin sicher, im Namen vieler Talböt(t)er zu sprechen, wenn wir uns bei allen Aktiven des nun seit Wochen unermüdlich im Einsatz für die Beschäftigten der Jülicher Straße befindlichen Komittees herzlich zu bedanken: Für
    - den unerschütterlichen Glauben an unsere Mannschaft, denn
    ohne diesen ging es sicherlich nicht
    - die vielen Ideen und Aktionen, die Euch/ Ihnen unendliche
    Stunden persönlicher Freizeit gekostet haben
    - die gelebte Demokratie über alle „Fraktionen“ hinweg und
    zwar durch Taten und nicht nur Lippenbekenntnisse

    Ich persönlich würde mir wünschen, dass noch viel mehr das aktiv miterleben .

    Dank auch an Josef ,Christa, Andreas,Detlef und Ralf sowie dem gesamten Betriebsrat ,natürlich Franz – Peter Beckers und St. Elisabeth + alle Unterstützer.

    Allen noch einen schönen 2. Weihnachtsfeiertag und guten „Rutsch“, mit dem Wunsch, dass wir uns in 2013 gesund wieder sehen

    Dietmar Westphal

  2. 2 Administrator 26. Dezember 2012 um 15:58 Uhr

    Es ist in der Tat so, dass ich seit dem 18. Oktober fast täglich mit Talbot beschäftigt bin. Aber ich stimme nicht zu, dass mich das Freizeit »gekostet« hat. Im Gegenteil: Ich habe viel, sehr viel dazu gewonnen. Auch ich würde mir wünschen, dass noch Viele mehr diese Erfahrungen machen würden.
    Da sitzen der Gewerkschaftsfunktionär, den ich sonst nur schwer erreichen konnte, der »Kirchenmann«, der mir in einer anderen Welt zu leben schien und mir wenig zu sagen hatte und vielleicht sogar der (politische) »Gegner« im Solikomitee. Aber alle haben ein Ziel, und ganz gleich, wie alle sonst agieren, um etwas zu erreichen, hier wird nicht wie so oft sonst nur geredet, sondern angepackt. Und das Wichtigste: es kommt etwas dabei heraus. Die Presse knüpft für uns Kontakte ins Ausland, bleibt am Ball, berichtet kontinuierlich und schenkt uns die Fotos für unsere Postkarten. Die politische und gesellschaftliche »Prominenz« nutzt ihre Möglichkeiten in einem selten erlebten Ausmaß. Das alles ist für mich gelebte Solidarität.
    Als ich an der Uniklinik 2006 streiken musste, um wieder einen Tarifvertrag zu bekommen, durfte ich das von anderen 16 Wochen lang erfahren. Ohne die Solidarität hätte ich das nicht so lange durchgehalten. Daher freut es mich, nun auch etwas beitragen zu können, und es ist keine Belastung, sondern eine Bereicherung. Entscheidend ist nicht, ob wir am Ende tatsächlich etwas erreichen werden, sondern dass es richtig und nötig ist, was wir tun. Davon bin ich überzeugt wie nie. Um es mit Bertolt Brecht zu sagen:
    Vorwärts und nicht vergessen, worin uns´re Stärke besteht.
    Beim Hungern und beim Essen, vorwärts und nie vergessen:
    Die Solidarität!

    Thomas von Thenen
    ver.di-Betriebsgruppe am UKA

  3. 3 Dr.Salhani 10. Januar 2013 um 11:58 Uhr

    Hallo Herr von Thenen,

    wie ich gehört habe, ist die Auftragslage bei Talbot hervorragend!!
    Vielleicht, wenn tatsächlich so ist, kann man ein arabischer
    Finanzier für Talbot finden. Ich habe Kontakte zum Imir von Katar, man kann ja eine Anfrage machen.
    Übrigens, verkauft Bombadier Talbot zu einem Symbolwert?

    Mit freundlichem Gruß

    Dr. Salhani

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